00:00
Anna Witt
Hautfront (2020)
Video
Es ist, als hätte man meine Hände digitalisiert.

1.10., 20:00

Sparkassenpark hinter dem Heimat.Museum im Tabor
Pfarrgasse, 8330 Feldbach
Öffentlicher Raum  ♿

3.10., 20:00

OEVERwerk
Rösselmühle
Elisabethinergasse 45 / Oeverseegasse 1, 8020 Graz

Ab 3.10. auf Paranoia TV

Credits

In Zusammenarbeit mit Karola Sakotnik, Daniela Adler, Barbara Siegl, Sonja Skalnik, Ilse Wieser, Katharina Rungaldier, Barbara Kasper, Zuzanna Szula, Maria Raidl, Helga Kirchengast, Gabriele Grandl, Andrea Meyer und Sadia Hammonti

Projektkoordinatorin Feldbach: Karola Sakotnik
Kamera: Caroline Bobek
Ton: Baptiste El Baz
Licht: Jürgen Mayer
Postproduktion: Arthur Summereder, Alfred Lenz

In Auftrag gegeben und produziert von steirischer herbst ’20

Aufführungspartner Graz: Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark / OEVERwerk


Das Büro der Offenen Fragen sammelt Ihre Fragen zu den künstlerischen Positionen des heurigen Festivals.
→​  Archiv der Offenen Fragen

Durch die Pandemie wurde die Isolation zu einer gemeinsamen Erfahrung, die zu einem neuen Verständnis des Körpers in seiner kollektiven Vereinzelung geführt hat. Um diese Erfahrung von physischer Distanz und psychischer Nähe geht es in dem neuen Video von Anna Witt. Er ist während der Kontaktsperre entstanden, in einem kollaborativen Arbeitsprozess mit einer Gruppe von Frauen unterschiedlichen Alters aus Feldbach und Graz, die alle zwei Wochen bei virtuellen Treffen ihr Wissen untereinander ausgetauscht und anhand verschiedener Teile und Organe des Körpers die eigene Positionierung kritisch verhandelt haben. Der Film ist eine Collage von bewegten, lebendigen Körpern, die trotz Kontaktverboten zu einer nahezu „somatischen“ Solidarität fähig sind. Projiziert wird Hautfront auf die Rückwand des Feldbacher Tabors, der heute ein Heimatmuseum ist und früher ein Hexengefängnis beherbergte.

Bio

Anna Witt (1981, Wasserburg, Deutschland) ist eine Künstlerin, die mit performativen Interventionen und Videoinstallationen arbeitet. In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich mit der Konstruktion von kulturellen Stereotypen und der Positionierung von Individuen innerhalb sozialer Systeme. Ihre Arbeiten changieren zwischen fiktionalem Reenactment und dokumentarischer Inszenierung und zeigen die Problematik der Subjektbildung in Bezug auf Identitätspolitik, Kollektive und Bürgerrechte auf. Sie lebt in Wien.

Credits

In Zusammenarbeit mit Karola Sakotnik, Daniela Adler, Barbara Siegl, Sonja Skalnik, Ilse Wieser, Katharina Rungaldier, Barbara Kasper, Zuzanna Szula, Maria Raidl, Helga Kirchengast, Gabriele Grandl, Andrea Meyer und Sadia Hammonti

Projektkoordinatorin Feldbach: Karola Sakotnik
Kamera: Caroline Bobek
Ton: Baptiste El Baz
Licht: Jürgen Mayer
Postproduktion: Arthur Summereder, Alfred Lenz

In Auftrag gegeben und produziert von steirischer herbst ’20

Aufführungspartner Graz: Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark / OEVERwerk


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