Liv Schulman
Brown, yellow, white and dead (2020)
Video
Episode 1
Bier, Kombucha und ein riesiger Blutegel
Episoden

Ab 25.9. auf Paranoia TV

4 Episoden
Französisch (mit deutschen und englischen Untertiteln)

Credits

Filmherstellungsleitung: Visage Productions
Produktion: Pauline Ghersi, Quentin Goujout
Regie: Liv Schulman
Mit: Pauline Ghersi, Quentin Goujout, Nicole Mercey Ortega (Episode 3–4), Guilhem Monceaux, Liv Schulman
Statist*innen (Episode 2): Xavier Cormier, Clara Lemercier, Garance Eva Oliveras, Enzo Pernet

Drehteam
Bildregie und Kamera: Ariela Bergman, assistiert von Clara Lemercier 
Tonaufnahme: Marion Leyrahoux
Script Boy: Enzo Pernet
Catering: Clara Pasteau 
Technische Ausstattung: Synaps collectif audiovisuel (besonderer Dank an Florian Debu)

Postproduktion 
Schnitt & Farbkorrektur: Ariela Bergman, assistiert von Clara Lemercier
Toningenieur: Prisco Langlet
Titelsong: Fernando Manassero
Credits: Quentin Goujout

In Auftrag gegeben von steirischer herbst ’20

Produziert von Liv Schulman in Koproduktion mit steirischer herbst ’20


Das Büro der Offenen Fragen sammelt Ihre Fragen zu den künstlerischen Positionen des heurigen Festivals.
→​  Archiv der Offenen Fragen

Zwei Filmproduzent*innen, eine Künstlerin und ein arbeitsloser Schauspieler drehen zusammen einen Horrorfilm. In ihm zieht sich eine Gruppe von Nachbarn aus lauter Begeisterung für Homebrewing und Tupperware in den Keller ihres Wohnhauses zurück – und erweckt dort ein Monster zum Leben … Liv Schulmans Miniserie dreht sich um die heute weit verbreitete Idee der „Prosumer“-Kultur, in der Konsument*innen nicht bloß passive Abnehmer von Waren sind, sondern diese selbst produzieren oder vermarkten. Ein Beispiel dafür ist auch der Horrorfilm, an dem die Hauptfiguren arbeiten, mit seinem Bühnenbild aus Pappkarton und seinen selbst gebastelten Kostümen. In Arbeits- und Brainstormingtreffen entsteht die Männerfantasie des perfekten Konsums, aus der wiederum ein riesiger Blutegel erwächst, der die Frauen verführt und die Sexualität der Männer infrage stellt. Klar wird, dass im Mittelpunkt dieser zu Hause produzierten Miniserie einige zentrale Fragen stehen: Nach welchem Wirtschaftsmodell funktionieren künstlerische Produktionen wie diese? Wie treten sie auf und nach welchen Kriterien werden sie als Kunst wahrgenommen?

Bio

Liv Schulman (1985, Paris, Frankreich), aufgewachsen in Buenos Aires, ist Filmemacherin, Performancekünstlerin und Schriftstellerin. Sie erschafft Personen und Kollektive, die logorrhoische Reden von sich geben, gestützt auf eine Vielzahl von Quellen, und versucht, die Affekte und Phantasmen nachzustellen, die die heutige neoliberale Wirtschaft beherrschen. Sie lebt in Paris.

Credits

Filmherstellungsleitung: Visage Productions
Produktion: Pauline Ghersi, Quentin Goujout
Regie: Liv Schulman
Mit: Pauline Ghersi, Quentin Goujout, Nicole Mercey Ortega (Episode 3–4), Guilhem Monceaux, Liv Schulman
Statist*innen (Episode 2): Xavier Cormier, Clara Lemercier, Garance Eva Oliveras, Enzo Pernet

Drehteam
Bildregie und Kamera: Ariela Bergman, assistiert von Clara Lemercier 
Tonaufnahme: Marion Leyrahoux
Script Boy: Enzo Pernet
Catering: Clara Pasteau 
Technische Ausstattung: Synaps collectif audiovisuel (besonderer Dank an Florian Debu)

Postproduktion 
Schnitt & Farbkorrektur: Ariela Bergman, assistiert von Clara Lemercier
Toningenieur: Prisco Langlet
Titelsong: Fernando Manassero
Credits: Quentin Goujout

In Auftrag gegeben von steirischer herbst ’20

Produziert von Liv Schulman in Koproduktion mit steirischer herbst ’20


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