John Smith
Citadel / Twice / Magic, 2020
Video
Magic, 2020
Schon vom Schlafzimmer aus sieht man es: Das Zentrum der Macht liegt eher im Bankenviertel als im Parlament.
Episoden

Ab 26.9. auf Paranoia TV

3 Episoden
Englisch (mit deutschen Untertiteln)

Credits

In Auftrag gegeben und produziert von steirischer herbst ’20


Das Büro der Offenen Fragen sammelt Ihre Fragen zu den künstlerischen Positionen des heurigen Festivals.
→​  Archiv der Offenen Fragen

John Smith ist berühmt für seine mit der Handkamera selbstgedrehten Kurzfilme, die von zu Hause aus (oder aus Hotelzimmern) die Welt kommentieren. Seine neuesten Filme kombinieren Fragmente aus den zuweilen grotesken Reden Boris Johnsons über das Virus mit Alltagsansichten, ob vom eigenen Händewaschen oder von der Londoner Skyline. Nicht in Westminster liegt das Zentrum der Macht, sondern im Bankenviertel. In dramatischen Lichtwechseln wirkt die Glasarchitektur der Stadt wie die einer Zitadelle, ein Quell des Schreckens wie auch der ästhetischen Schönheit. Aber der Zauber, den sie ausstrahlt, ist grotesk und absurd und kann die Pest nicht in Schach halten.

Bio

John Smith (1952, Walthamstow, Großbritannien) ist ein Künstler und Dozent, der mit Filmen, Videos und Installationen hervortritt. Oft im Alltagsleben verwurzelt, erkunden Smiths Filme spielerisch die Sprache des Kinos, indem sie die scheinbaren Grenzen zwischen Dokumentation und Fiktion, Darstellung und Abstraktion unterlaufen. Er lebt in London.

Credits

In Auftrag gegeben und produziert von steirischer herbst ’20


Das Büro der Offenen Fragen sammelt Ihre Fragen zu den künstlerischen Positionen des heurigen Festivals.
→​  Archiv der Offenen Fragen

Related