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Josef Dabernig
All the Stops (2020)
Video
Eine analoge Fahrt ins Tal des Unheimlichen

Ab 25.9. auf Paranoia TV

ohne Sprache

Credits

Regie, Buch, Schnitt und Produktion: Josef Dabernig
Produktionsassistent Ungarn: Zsolt Szalai
Kamera: Christian Giesser
Musik: Christoph Herndler
Sound Design: Michael Palm
Besetzung: Ingeburg Wurzer (Organistin), Gregor Schmoll (Chauffeur), Zsolt Szalai (Schlosser), Wolfgang Dabernig (Gärtner), Susanne Szalai-Urbanek (Frisörin), Isabella Hollauf (Frisörin), Gyöngyi Bata (Kellnerin), Josef Dabernig (Kneipengast), Laura Szalai (Kirchenchor), Paula Szalai (Kirchenchor), Flora Szalai (Kirchenchor), Anita Toth (Kirchenchor), Christoph Herndler (Kirchenchor)
Filmentwicklung: Hiventy France, Paris
Scan: LISTO MediaServices Cine+TV Postproduction GmbH
Farbkorrektur: Matthias Tomasi
Mischtonmeister: Alexander Koller
Postproduktion: The Grand Post

In Auftrag gegeben und koproduziert von steirischer herbst ’20

Unterstützt von Österreichisches Kulturforum Budapest und Bundeskanzleramt Österreich, Sektion Kunst und Kultur / Abteilung Film


Das Büro der Offenen Fragen sammelt Ihre Fragen zu den künstlerischen Positionen des heurigen Festivals.
→​  Archiv der Offenen Fragen

Eine Frau inspiziert willige Hilfskräfte und lässt sich durch verlassene Landstriche chauffieren. Zwischen verschiedenen anderen stummen Treffen probt sie in der Kirche eine absolut schräge Musik. Dazu tanzen die Fliegen wie Vorboten der Pest. Wie alle vorherigen Kurzfilme von Dabernig ist auch diese neue Arbeit ein kleines Meisterwerk. Die trügerisch unscheinbare Handlung entfaltet sich längs konzentrisch angeordneter Aufenthalte an den Landstraßen der Provinz. All the Stops verweist demnach doppeldeutig sowohl auf eine rhythmisierte Handlung wie auch auf die Orgelregister als quasi Schaltzentrum der Protagonistin. So werden Anweisungen verteilt, Besprechungen abgehalten und Musikstücke geprobt, nach und nach entsteht ein Gefühl, dass an diesen Ereignissen etwas absurd ist. Unaufhaltsam wächst die Spannung einer irgendwie gänzlich verwunschenen Welt aus akribisch getakteten Kameraeinstellungen und Einfallswinkeln. Vielleicht ist es der Geist der Zeit vor der Corona-Krise, der sich hier auf diese Weise manifestiert. Im spannungsreichen Kontrast zu diesem Aktualitätsbezug steht schließlich Dabernigs bewusst anachronistische, analoge 16-mm-Arbeitweise. Sie gibt dem Film eine zeitlose Atmosphäre, die am besten im Vollbildmodus und mit Kopfhörern zu genießen ist.

Bio

Josef Dabernig (1956, Kötschach-Mauthen, Österreich) ist Künstler und Filmemacher. Zunächst als Bildhauer ausgebildet, produziert er seit Mitte der 1990er Jahre Kurzfilme. Sie sind oft mit identischen Charakteren besetzt, um die verborgene Magie des Alltags durch eine hochkonzeptuelle Filmlinse zu erkunden. Er lebt in Wien.

Credits

Regie, Buch, Schnitt und Produktion: Josef Dabernig
Produktionsassistent Ungarn: Zsolt Szalai
Kamera: Christian Giesser
Musik: Christoph Herndler
Sound Design: Michael Palm
Besetzung: Ingeburg Wurzer (Organistin), Gregor Schmoll (Chauffeur), Zsolt Szalai (Schlosser), Wolfgang Dabernig (Gärtner), Susanne Szalai-Urbanek (Frisörin), Isabella Hollauf (Frisörin), Gyöngyi Bata (Kellnerin), Josef Dabernig (Kneipengast), Laura Szalai (Kirchenchor), Paula Szalai (Kirchenchor), Flora Szalai (Kirchenchor), Anita Toth (Kirchenchor), Christoph Herndler (Kirchenchor)
Filmentwicklung: Hiventy France, Paris
Scan: LISTO MediaServices Cine+TV Postproduction GmbH
Farbkorrektur: Matthias Tomasi
Mischtonmeister: Alexander Koller
Postproduktion: The Grand Post

In Auftrag gegeben und koproduziert von steirischer herbst ’20

Unterstützt von Österreichisches Kulturforum Budapest und Bundeskanzleramt Österreich, Sektion Kunst und Kultur / Abteilung Film


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